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Aim Of The Game (Das Ziel):
  Das Zauberwort beim American Football heißt Raumgewinn. Die angreifende Mannschaft (Offense) hat vier Versuche (Downs), um mindestens 10 Yards (1 Yard = 0,9144 m) Raumgewinn zu erzielen.

Gelingt dies, erhält die Offense vier weitere Versuche für die nächsten 10 Yards. Gelingt es nicht, kommt die gegnerische Mannschaft in Ballbesitz.

Die Verteidigung (Defense) versucht die gegnerischen Ballträger so früh wie möglich zu stoppen. Dabei darf der Ballträger von allen Seiten angegriffen werden. Der Spielzug gilt als gestoppt, wenn der Ballträger mit mindestens einem Knie den Boden berührt. Ziel der Offense ist das Erreichen der gegnerischen Endzone.
 

American Football Coaches Association (AFCA):
Amerikanische Trainervereinigung, Verfasser des Football-Kodex.

American Football Verband Deutschland (AFVD):
Deutscher Dachverband, 1979 gegründet.

Area Blocking:
  Offense-Strategie, bei der die Spieler nicht einen bestimmten Verteidiger blocken, sondern jeweils einen bestimmten Bereich zugeteilt bekommen.  

Audible:
  Eine Änderung des geplanten Spielzuges, die vom Quarterback an der Line of Scrimmage ausgerufen wird.  
     
 

 
 
 
 

Backfield:
  Rückraum. Zum Backfield gehören alle Spieler, die nicht unmittelbar an, sondern hinter der Scrimmage-Linie stehen. In der Offense dürfen nur diese Spieler den Ball tragen (Quarterback und Runningbacks). In der Defense sind es Spieler, die im Zweipunktstand stehen (Defensive Secondary).  

Backward Pass:
Pass zur Seite oder nach hinten. Backward Passes sind beliebig oft erlaubt, werden aber nur selten angewandt, da der Ball im Gegensatz zum Forward Pass jederzeit von der gegnerischen Mannschaft erobert werden darf.

Ball Control:
1. Ein Spieler hat Kontrolle über den Ball - ist im Ballbesitz. 2. Die ballführende Mannschaft hält durch Auswahl der Spielzüge den Ball in ihren Reihen und erzielt immer wieder neue First Downs.

Batting:
  Wegschlagen des Balles mit der Hand durch einen Abwehrspieler.  

Blitz:
  Ein durch einen oder mehrere Linebacker bzw. einen Defensive Back ausgeführter Angriff durch die Offensive Line.  

Blocking:
Beim legalen Blocking wird der Gegenspieler durch Stoßen, Drücken oder Ziehen mit Händen oder Unterarmen gegen die Frontpartie seines Körpers auf Distanz gehalten oder an seiner geplanten Laufrichtung gehindert. Nicht erlaubt ist das Blocking von hinten.  

Bomb:
Langer Pass vom Quarterback auf seine Passempfänger.  

Bootleg:
Täuschungsmanöver des Quarterbacks, bei dem er eine Ballübergabe an die Runningbacks vortäuscht und selbst versucht mit einem Lauf um die eigene Angriffslinie herum Raumgewinn zu erzielen.  

Broken Play:
Nicht geplanter Spielzug (play).  

Bump and Run:
Variante, einen Passempfänger durch XXX daran zu hindern, dorthin zu laufen, wohin er will.  
 

 

 
 

 
 
 
 

Call:
  1. Bekanntgabe des Spielzuges durch den Quarterback. 2. Entscheidung für einen Spielzug durch Trainer oder Quarterback. 3. Schiedsrichterentscheidung über ein Foul und ihre Bekanntgabe.  

Catch:
Fangen eines Passes oder Kicks.

Center:
Spieler in der Mitte der Offensive Line, der den Ball beim Anspiel mittels eines Snaps durch die Beine nach hinten weitergibt.

Chain:
  Yard-Kette. Markiert die Distanz, die mit maximal 4 Downs überbrückt werden muss. Durch Strafen kann die Distanz entweder vergrößert oder verkleinert werden.  

Chain Crew:
Drei Leute, die am Spielfeldrand stehen und die Messkette und Downmarkierer bewegen.

Cheerleader:
Meist weibliche "offizielle Fangruppe", die vom Spielfeldrand aus die Zuschauer unterhält und die eigene Mannschaft durch einstudierte Gesänge und Tänze anfeuert.  

Clipping:
Unzulässiges Blocken in die Seite oder in den Rücken des Gegners. Nur innerhalb der Clipping Zone (3m in jede Richtung vom Anspielpunkt erlaubt).  

Clipping-Zone:
Fiktive Zone, die sich 5 m rechts und links sowie 3 m vor und hinter dem Ball befindet. Solange sich der Ball nach dem Snap in dieser Zone befindet, ist ein Clipping nicht strafbar. Hat der Ball diese Zone einmal verlassen, gilt sie nicht mehr.  

Coach's Challenge:
Die Coaches haben 2 mal in jeder Halbzeit die Möglichkeit eine knappe Spielfeld-Entscheidung des Referee in Frage zu stellen. Der Referee sieht sich dann das "Ursachen"- Play der Entscheidung in einem speziellen Replay-Monitor, der am Spielfeldrand steht, an. Wenn der Referee seine eigene Spielfeld-Entscheidung nach studieren des Replay bestätigt, wird dem challenging Coach ein Time-out abgezogen. Korrigiert der Referee seine zuvor getroffene Spielfeld-Entscheidung nach studieren des Replay, wird das Spiel nach Berichtigung der Entscheidung fortgesetzt.  

Complete Pass:
Ein von der Offense gefangener Pass.

Conversion:  
  Möglichkeit, nach einem erfolgreichen Touchdown aus (3 Yards-) Entfernung durch einen Kick (1 Punkt) oder durch einen Spielzug - Lauf- oder Pass - (2 Punkte) Extrapunkte zu erzielen.  

Cornerback:
  Spieler der Defensive Secondary an den Außenseiten des Spielfeldes. Ihre Hauptaufgabe ist die Passverteidigung, sie müssen allerdings auch Runningbacks stoppen können.  

Coverage:
1. Passdeckung, 2. Die feldabwärts Bewegung des kickenden Teams nach einem Kick.
 

 

 
 

 
 
 
 

Dead-Ball:
  Toter, nicht mehr spielbarer bzw. vom Schiedsrichter nicht freigegebener Ball.  

Dead-Ball-Foul:
Regelwidrigkeit bei Dead-Ball-Situationen.

Defense:
Die verteidigende Mannschaft.

Defensive End:
  Spielposition der -> Defensive Line mit der Aufgabe, den Ballträger zu stoppen bzw. im Tandem die Runningbacks in die Feldmitte zu drängen, damit die -> Linebacker sie stoppen können.  

Defensive Line:
Vorderste Linie der Verteidigung. Besteht aus 1 Nose Tackle und 2 Defensive Ends oder 2 Defensive Tackles und 2 Defensive Ends. Ihre Aufgabe ist, das Laufspiel des Gegners zu stoppen und den Quarterback beim Passwurf zu stören.

Defensive Secondary:
Rückraumspieler der Defense. Bestehend aus 2 Cornerbacks und 2 Safeties. Ihre Hauptaufgabe ist die Passverteidigung und das Stoppen der Runningbacks.  

Defensive Tackle:
Abwehrspieler im Zentrum der Defensive Line mit der Aufgabe, die gegnerischen Runningbacks zu stoppen und den Quarterback anzugreifen.  

Delay of Game:
Überschreiten des 25 Sekunden Limits für den Beginn eines Spielzugs (5 Yards Strafe)

Dive:
Bezeichnung für einen Laufspielzug durch die Mitte. Der Ballträger durch eine freigeblockte Lücke der gegnerischen Linie.  

Double Coverage:
Abdeckung des Passempfängers durch 2 Verteidigungsspieler. Wird bei besonders guten Fängern praktiziert.

Downs & Yards:
  Um im Ballbesitz zu bleiben, muss die angreifende Mannschaft in 4 Versuchen mindestens 10 Yards überbrücken. Gelingt dies, bekommt die angreifende Mannschaft einen "First Down" und damit vier weitere Versuche. Gelingt dies nicht, wechselt das Angriffsrecht.  

Draw:
  Spielzug, der ein Passspiel vortäuscht, aber ein Laufspiel ausführt. Ziel ist es, die Verteidigung auseinander zuziehen, damit der Ballträger möglichst viel Bewegungsfreiheit hat.  

Dreipunktstand:
  (Three-point-stance) Aufstellung eines Spielers an der -> Scrimmage-Linie mit einer Hand auf dem Boden.  

Drop Back:
1. Die Rückwärtsbewegung des Quarterbacks, wenn er sich zum Passen ins Backfield zurückzieht 2. Die Rückwärtsbewegung eines Linebackers, wenn er sich zur Passdeckung zurückzieht.
 

 

 
 

 
 
 
 

Encroachment:
  Eine 5-Yard-Strafe wird ausgesprochen, wenn sich ein Angriffs- oder Verteidigungsspieler beim Beginn des Spielzugs in der neutralen Zone zwischen der Angriffs- und Verteidigungslinie befindet oder seinen Gegenspieler berührt.  

End Lines:
Die Außenlinien des Spielfeldes. Diese befinden sich 10 Yards hinter und parallel zu den Goallines.

Endzone:
Entspricht einem Tor und befindet sich an den Enden des Spielfeldes. Gelingt es einem Ballträger, während eines Downs mit dem Ball in sie einzudringen, bekommt sein Team einen Touchdown zugesprochen. Die Endzone grenzt an das übrige Spielfeld und ist 10 m (10 Yards) tief.

Extrapoint:
  Der Versuch, der einer Mannschaft nach einem Touchdown zum Erzielen eines Zusatzpunktes zugesprochen wird. Der Ball muss über die Querstange hinweg getreten (Point after Touchdown - 1 Punkt) oder in die Endzone gepasst oder getragen werden (2 Punkte).  
 

 

 
 

 
 
 
 

25-Sekunden-Uhr:
  Von der offiziellen Spielzeituhr unabhängige Uhr. Zählt die 25 Sekunden, die der Offense für den Snap zu Beginn eines Spielzugs zur Verfügung stehen.  

Face Mask:
1. Gesichtsgitter des Helmes. 2. Foul, bei dem ein Spieler dem Gegner in das Helmgitter greift.

Fair Catch:
Sieht der Empfänger eines Punts oder eines Kickoffs keine Möglichkeit, den Ball zu retournieren, kann er, während der Ball in der Luft ist, einen "Fair Catch" signalisieren. Dabei streckt er seinen Arm in die Luft. Nach dem geglückten Fang darf der Spieler weder mit dem Ball laufen noch von einem Gegenspieler berührt oder getackelt werden.

Fake:
  Taktisches Täuschungsmanöver. Wird am häufigsten beim Passspiel verwendet, um eine schnelle Formation der gegnerischen Raumverteidigung zu verhindern.  

Field Goal:
Feldtor. Vom Boden gekickter Ball durch die Torstangen oberhalb der Querlatte, der mit 3 Punkten gewertet wird. Wird normalerweise im 4. Down (Versuch) geschossen, wenn ein Tor wesentlich wahrscheinlicher ist, als die noch notwendigen Meter zum erneu ten 1. Versuch einer neuen Serie zu schaffen.

First Down:
1. Versuch. Auch Bezeichnung für das Erreichen einer neuen Serie von 4 Angriffsversuchen (Down).  

Flag:
Gelbe Flagge der Schiedsrichter um einen Regelverstoß anzuzeigen.  

Formation:
Mannschaftsaufstellung der Spieler.

Forward Pass:
Vorwärtspass. Jeder nach vorne gerichtete/gespielte Pass. Pro Spielzug ist nur 1 Forward Pass erlaubt.  

Fourpoint Stance:
-> Vierpunktstand.

Free Ball:
  Ball, der von keiner Mannschaft kontrolliert wird. Darf von beiden Teams erobert (Recovery) werden.  

Fumble:
  Jeder Ballverlust durch einen mit dem Ball laufenden Spieler oder Passes, darf vom Verteidiger aufgenommen und weiter gespielt werden.  
 

 

 
 

 
 
 
 

Game Plan:
  Spielplan. Strategie und Spielzüge, die für einen bestimmten Gegner speziell ausgewählt werden.  

Gap:
Lücke. Bezeichnet den Abstand zwischen 2 Spielern.

GFL:
GFL steht für German Football League und ist die deutsche Version zur NFL.

Goal Line:
Torlinie, die Endzone und Spielfeld trennt.

Goal Posts:
Die an beiden Enden des Spielfeldes befindlichen Torstangen. Diese befinden sich in der Mitte des hinteren Bereiches der jeweiligen Endzone. Sie dienen Field Goal- und Extrapunkt- Placekickern als "Zielscheibe". Die Querstange des Goal Posts ist 10 Feet (3,05 m) hoch, die zwei vertikalen Pfosten sind jeweils 40 Feet (12,19 m) hoch.

Guard:
(Spielposition der -> Interior Line Offensive Line). Schützen den Quarterback und machen den Weg für die Runningbacks frei.  
 

 

 
 

 
 
 
 

Handoff:
  Die Übergabe des Balls an einen anderen Spieler. Der Quarterback übergibt den Ball meistens an einen Runningback.  

Hang Time:
Zeitspanne, in der der Ball nach einem Kick in der Luft "hängt". Je länger die Hang Time, desto geringer die Chance, den Ball zu fangen und damit in Richtung Torlinie zu laufen.

Hash Mark:
Markierungen, die das Spielfeld in 3 gleich große Längsfelder unterteilen (in Bounds-Linien).

Head Coach:
  Verantwortlicher Trainer einer Footballmannschaft. Wird meist von mehreren Assistenztrainern unterstützt. Trifft in der Regel die Entscheidungen über die auszuführenden Spielzüge. Steht in ständigem Kontakt mit dem -> Quarterback.  

Hole:
Öffnung, die Blockers ihren eigenen Spielern bei Lauf- Plays schaffen.

Holder:
Spieler, der beim -> Place Kick den Ball vom -> Center erhält und diesen für den Kicker auf dem Boden plaziert.  

Holding:
Unerlaubtes Festhalten eines gegnerischen Spielers.

Huddle:
Vor jedem Spielzug kommen die Angriffs- und Verteidigungsspieler in einem so genannten "Huddle" zusammen, um den nächsten Spielzug zu besprechen. Die angreifende Mannschaft kann aber auch eine Reihe von Spielzügen durchführen, ohne sich zwischendurch abzusprechen. Dabei spricht man von einer "No Huddle Offense".  
 

 

 
 

 
 
 
 

I-Formation:
  Mannschaftsaufstellung der Offense, bei der die Ballträger (Quarterback und 2 Weitere) hintereinander stehen.  

Incomplete Pass:
Unvollständiger Pass. Vorwärtspass, der nicht gefangen und somit ungültig wird.

Inside:
Der Bereich zwischen 2 Tackles, der sich zum Durchlaufen eignet.

Intentional Grounding:
  Wenn der Quarterback ziellos nach vorne wirft, um einem Tackle und einem damit verbundenen Raumverlust zu entgehen, spricht man von "Intentional Grounding". Dieses Vergehen wird mit einer Raumstrafe und dem Verlust eines Versuchs bestraft.  

Interception:
Eine Interception findet statt, wenn ein Spieler der Defense einen Pass fängt, der für einen Spieler der Offense bestimmt war.

Interference:
Nachdem der Ball bei einem Passspielzug in der Luft ist, dürfen sich weder der potentielle Passempfänger noch der Passverteidiger berühren oder behindern.  

Interior Line:
5 Spieler der Offensive Line: Center, 2 Guards und 2 Tackles. Die Spieler der Interior Line schützen den Quarterback und versuchen, Löcher in die gegnerische Abwehr für die Runningbacks zu reißen.  
 

 

 
 

 
 
 
 

 

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Keeper:
Versuch des Quarterbacks, durch einen Lauf selbst Raumgewinn zu erzielen.

Kick:
Tritt, Schuss des Balls

Kicking Tee:
Ein orangefarbenes, dreieckiges Hilfsmittel aus Kunststoff um den Ball kurz vor dem Kickoff in einer aufrechten Position zu halten.

Kickoff:
  Anspiel zu Beginn einer Halbzeit oder nach Punktgewinn. In der Regel muss immer die Mannschaft kicken, die gerade Punkte erzielt hat (Ausnahme: Safety).  

Kick Return:
Versuch der Mannschaft, in deren Richtung der -> Kick gespielt wird, den Ball so weit wie möglich wieder zurückzuspielen.

Kick Returner:
Spieler der Special Teams. Fängt den Ball nach einem Punt oder Kickoff und versucht, ihn weit wie möglich in Richtung gegnerische Endzone zu tragen.  
 

 

 
 

 
 
 
 

Late Hit:
  Foulspiel. Körperangriff, der erst nach Beendigung des Spielzugs (Schiedsrichterpfiff oder Regel) erfolgt.  

Lateral:
Ein rückwärts oder seitlich gerichteter Ball, der einem anderen Spieler zugeworfen wird (Backward Pass).

Linebacker:
Spielposition der 2. Verteidigungsreihe mit der Aufgabe, das gegnerische Laufspiel zu stoppen und bei kurzem Passspiel auch der Passverteidigung zu helfen.

Line of Scrimmage:
  Anspiellinie, an dieser durch den Ball verlaufenden Linie stellen sich die Linespieler auf.  

Linespieler:
Spieler der Offensive Line bzw. Defensive Line, die auf beiden Seiten der  Scrimmage - Linie entlang Aufstellung nehmen.
 

 

 
 

 
 
 
 

Man to Man:
  "Manndeckung" bzw. eine Art Passdeckung, bei der die Passempfänger der Offense durch je einen Verteidiger abgedeckt werden.  
 

 

 
 

 
 
 
 

National Collegiale Athletic Association (NCAA):
  US-Amerikanischer Dachverband des Hochschulsports. Überwacht und verwaltet das NCAA - Regelwerk, organisiert den Spielbetrieb.  

National Football League (NFL):
Amerikanische Profiliga, die in die beiden Conferences AFC (American Football Conference) und NFC (National Football Conference) von je 3 Divisionen mit jeweils 14 Teams unterteilt ist. Die Meister der beiden verschiedenen Conferences stehen sich am Ende der Spielzeit im Superbowl gegenüber.

Neutrale Zone:
Der Raum zwischen der Angriffs- und der Verteidigungslinie, der einer Balllänge entspricht.

Misdirection:
  Ein Lauf- Play, der den Anschein einer bestimmten Spielrichtung aufkommen lässt. Tatsächlich läuft der Spielzug in die andere Richtung.  

Motion:
Die seitliche Bewegung eines Runningbacks oder Receivers vor Ballabgabe durch den Center.

Nose Tackle:
Spielposition der Defensive Line. Steht dem Center sozusagen gegenüber. (Defensive Tackle).  
 

 

 
 

 
 
 
 

Offense:
Die angreifende Mannschaft.

Offensive Line:
Vorderste Linie des Angriffs. Besteht aus 1 Tight End, 1 Center, 2 Guards und 2 Tackles. Schützen den Quarterback und blocken für die Runningbacks.

Offensive Tackle:
Angriffsspieler im Zentrum der Offensive Line. Schirmen den Ballträger ab und reißen Löcher in die gegnerische Abwehrlinie für die Runningbacks.

Offside:
  Befindet sich ein Spieler beim Beginn eines Spielzugs schon über der gegnerischen Linie, wird seine Mannschaft mit einer 5-Yard-Raumstrafe belegt.  

Onside Kick:
Kurzer Kickoff, der etwas länger als die erforderlichen 10 m (10 Yards) gespielt, dem kickenden Team ermöglicht, den Ball selbst zu erlangen. Äußerst risikoreich, da bei einem Fehlversuch die gegnerische Mannschaft meist in einer vergleichsweise besseren Feldposition ist.

Out of Bounds:
"Aus". Ballträger oder Ball befinden sich außerhalb des Spielfeldes.
 

 

 
 

 
 
 
 

Pads:
  Schutzpolster für Schultern, Arme oder Beine.  

Pass:
Werfen des Balles von einem Mitspieler zum anderen.

Passempfänger:
Receiver.

Pass Pattern:
Die von einem Passempfänger zurückzulegende Route, um einen Pass zu fangen.

Pass Rush:
Der defensive Sturmangriff, um den Quarterback entweder unter Druck zu setzen oder zu fassen (Quarterback Sack), wenn er versucht, den Ball zu werfen.

PAT:
Nachdem eine Mannschaft einen Touchdown erzielt, erhält diese dafür die Chance einen weiteren Punkt durch kicken eines Field Goals zu erzielen. Man nennt dies "Point After Touchdown".  

Penalty:
Strafe nach einem Foulspiel gegen ein Team. Gleichbedeutend mit Raumverlust bis zu 15 m (15 Yards). Möglich ist aber auch Verlust eines Downs. Aberkennung einer Auszeit oder ein Platzverweis.  

Personal Foul:
Persönliches Foulspiel, im Gegensatz zu einem technischen Foul immer gegen einen anderen Spieler gerichtet. Es wird daher grundsätzlich mit einer 15-Yards-Strafe geahndet. Wird das Personal Foul von einem Verteidiger begangen, erhält der Angriff außerdem 4 neue Versuche (Down) zugesprochen.  

Pitch(out):
Ein von unten abgeworfener Ball; meist vom Quarterback zum Runningback.

Place Kick:
Platzkick. Kicken des Balles direkt vom Boden aus. Beim Platzkick darf der Ball im Bereich des AFVD auf eine Halterung, dem Kicking Tee, aufgesetzt wer den.

Plane of the Goal:
  Eine imaginäre aufrechte Linie, die sich von der Goalline aufwärts erstreckt. Diese Linie muss von einem Spieler mit dem Ball überschritten werden, um einen Touchdown zu erzielen.  

Play Action:
  Ein Passspielzug bei dem der Quarterback zuerst einen Handoff zum Runningback antäuscht und danach den Ball selber passt.  

Pocket:
Tasche. Schutzwall um den -> Quarterback. Angreifer, die keine Passroute (-> Pass Pattern) laufen, blocken die Verteidiger, die den Quarterback am Wurf hindern wollen.

Pull:
Ein von einem Offensive Lineman (meistens einem Guard) ausgeführter Spielzug. Er verlässt seine Position, um bei einem Play die führende Rolle zu übernehmen.

Punt:
  Befreiungsschlag. Der Ball wird dabei ähnlich wie beim Abschlag des Fußballtorwarts aus der Hand gespielt. Ein Punt er folgt immer dann, wenn nach 3 Versuchen (Down) ersichtlich wird, dass weder die erforderlichen 10 m (10 Yards) Raumgewinn erzielt werden können noch ein Field Goal möglich ist.  

Pursuit:
Verfolgen des Ballträgers durch die Verteidiger. Wichtiges Spielelement der verteidigenden Mannschaft. Durch ein geschicktes Pursuit wird der Ausweichraum für den Ballträger immer enger, und die Verfolger treiben ihn, wie bei einer Treibjagd, ihren Mitspielern in die Arme.
 

 

 
 

 
 
 
 

Quarterback:
  Spielmacher im Angriff. Auf sein Kommando übergibt ihm der Center den Ball (Snap), den er entweder an einen Runningback weitergibt oder aber einem in günstiger Position stehenden Passempfänger (Receiver) zuwirft. Trägt die meiste Verantwortung und steht in ständiger Verbindung zum Head Coach.  

Quaterback-Sneak:
Ein Spielzug, bei dem der Quarterback sofort nach Ballübergabe nach vorne stürzt, um einen kurzen Raumgewinn zu erzielen.
 

 

 
 

 
 
 
 

Read:
  Lesen, Beobachten der defensiven Spielaufstellung an der Scrimmage - Linie durch den Quarterback.  

Receiver:
Passempfänger (Wide Receiver).

Receiving Team:
Die Mannschaft, die den angekickten Ball fängt.

Recovery:
Erobern des freien Balles (Free Ball).

Referee:
Schiedsrichter. Beim Football die Bezeichnung für den Hauptschiedsrichter. Er ist einer von bis zu 7 Schiedsrichtern, die mit verschiedenen Aufgaben für den korrekten Spielablauf verantwortlich sind (Umpire, Hauptlinienrichter, Linienrichter, Hinterfeldrichter, Seitenlinienrichter, Feldrichter). Für das Aussprechen von Strafen ist er allein zuständig. Im Gegensatz zu den anderen Schiedsrichtern trägt er eine weiße anstatt eine schwarze Mütze. Seine Position ist in der Regel hinter der Offense.

Reverse:
Spielzug, bei dem der Ballträger den Ball einem von der anderen Seite ihm entgegenkommenden Spieler übergibt, um die Verteidigung auf seine Seite zu locken.  

Roll Out:
Der -> Quarterback bleibt nicht in der -> Pocket stehen, sondern bewegt sich, bevor er den Ball wirft, seitlich über das hintere Feld hinweg.  

Rookie:
Spieler in ihrem 1. Profijahr.

Roughing the Kicker:
Foulspiel. Angriff auf den Kicker, nachdem er den Ball gekickt hat.

Roughing the Passer:
Foulspiel, Angriff auf den Quarterback, nach dem er den Ball geworfen hat.

Runningback:
  Angriffsspieler mit der Hauptaufgabe, den Ball nach Zuspiel durch den Quarterback so weit wie möglich in Richtung gegnerischer Endzone zu tragen. Man unterscheidet zwischen Fullbacks (gehen durch die Mitte) und den Halfbacks (gehen über die Seiten).  
 

 

 
 

 
 
 
 

Sack:
  Angriff der Verteidigung, der den Quarterback im Rückraum der Offense (hinter der Scrimmage-Linie) zu Boden bringt, bevor dieser den Ball weitergeben kann. Ein Sack ist immer schlechter als ein Pass, der nicht gefangen werden kann, weil die Offense durch den Sack Raumverlust erleidet.  

Safety:
1. Spielzug, der 2 Punkte erzielt. Wird gegeben, wenn der Ballträger von der Defense in seine eigene -> Endzone zurückgedrängt und dort getackelt wird oder wenn der Ball seitlich oder nach hinten ins "Aus" geht. 2. Spielposition der Defense, in der Defensive Secondary, zuständig für das Abfangen von Pässen, müssen aber auch in letzter Instanz die Runningbacks stoppen können.

Scramble:
Versuch des Quarterbacks, einem Sack zu entkommen

Screen Pass:
  Ein kurzer Pass zu einem Runningback, der seinerseits hinter einer von Blockers gebildeten Mauer steht.  

Scrimmage-Linie (Anspiellinie):
(Line of Scrimmage). Die fiktiven Anspiellinien für Offense und -> Defense verlaufen entlang der beiden Ballenden von Seitenaus zu Seitenaus. Dazwischen liegt die -> Neutrale Zone.

Secondary:
Defensive Secondary.

Set:
1. Eine Formation 2. Eine für Offensive Linemen erforderliche bewegungslose Position, auf beiden Füßen stehend und auf einer geballten Hand ruhend, die kurz vor dem Snap eingenommen werden muss.  

Shift:
Nochmalige Umstellung der ursprünglichen Mannschaftsaufstellung der Offense vor einem Spielzug. Durch die eigene Umstellung soll einerseits der Gegner gezwungen wer den, seine Formation eben falls zu ändern, oder aber selbst eine möglichst bessere Ausgangsposition gewonnen werden.  

Shotgun:
Angriffsformation. Bei der Shotgun steht der Quarterback nicht direkt hinter dem Center, sondern bekommt den Ball 5-7 m (5-7 Yards) hinter der Scrimmage-Linie. Vorteil für das Passspiel: Der Quarterback kann schnellen Passempfängern direkt zuwerfen, ohne erst selbst nach hinten laufen zu müssen und bevor ihm die Gegner gefährlich werden können. Nachteil: schlechte Ausgangsposition für Laufspielzüge.  

Snap:
Übergabe des Balles vom Center an den Quarterback. Jeder offensive Spielzug startet mit dem Snap. Entweder steht der Quarterback direkt hinter dem Center, oder der Mitspieler, der den Ball bekommt, wartet mehrere Meter hinter ihm, um den Ball dort zu fangen (Long Snap), wie beim Field Goal, Punt oder der Shotgun Formation.

Snap Count:
Das Signal an dem der Ball vom Center "gesnapt" bzw. abgegeben wird.

Sneak:
  Beim Sneak übernimmt der Quarterback den Snap vom Center und läuft oder wirft sich direkt mit dem Ball nach vorne. Wird meist dann gespielt, wenn die angreifende Mannschaft nur noch wenige Zentimeter für den Erhalt 4 neuer Versuche (Down) überwinden muss.  

Special Teams:
"Sondereinheiten" die bei Kickoffs, Punts, Extrapunkten und Fieldgoals eingesetzt werden.

Spiel:
Jedes Team ist mit elf Spielern auf dem Platz vertreten. Das Team, das im Ballbesitz ist, wird Offense genannt. Die Spieler des Offense-Teams versuchen, mit dem Ball in die gegnerische Endzone einzudringen, entweder indem sie mit dem Ball laufen oder diesen in die Endzone werfen. Dort muss der Ball von einem eigenen Spieler gefangen werden. Die andere Mannschaft, Defense genannt, versucht die Angreifer zu stoppen. Kommt die Offense zu Punkten, wechselt der Ballbesitz.

Spielfeld:
  Ein Football-Feld ist 120 Yards lang. Die Entfernung von Endzone zu Endzone beträgt 100 Yards. Dazu kommen die beiden Endzonen mit jeweils 10 Yards.
(1 Yard = 0,9144 m)
 

Spielplan:
Game Plan.

Spielzug:
Technisch-taktisches Manöver, beginnt z. B. bei der -> Offense mit dem -> Snap und endet, wenn der Ballträger zu Boden geht.  

Spike:
Als Ausdruck der Freude wirft ein Spieler den Ball kräftig auf den Boden nachdem Punkte erzielt worden sind.  

Strong Side:
Die Seite der offensiven Formation mit dem Tight End.

Stunt:
Geplantes Laufmanöver der -> Defense, um die Blocker zu verwirren.

Sudden Death:
Spielgestaltung der Verlängerung nach Ablauf der regulären Spielzeit und Punktgleichstand. Der 1. Punkterfolg entscheidet das Spiel.

Superbowl:
  Endspiel um die Meisterschaft. Saisonhöhepunkt. Die 1. amerikanische Superbowl der Profiliga wurde im Januar 1967 ausgespielt. Die 1. deutsche Superbowl fand 1982 im 4. Endspiel um die DM statt.  

Sweep:
Laufspielzug, bei dem der Ballträger versucht, seitlich an der Verteidigung vorbeizukommen.
 

 

 
 

 
 
 
 

Tackle:
  1. Festhalten und/oder Zu-Boden-Bringen des Ballträgers. 2. Spielposition der offensiven und defensiven Linespieler.  

Threepoint Stance:
Dreipunktstand.

Tight End:
Spielposition am Ende der Offensive Line, neben dem Tackle (Strong Side), dient als zusätzlicher Blocker oder Paßempfänger. Nach seiner Stellung richtet sich die gegnerische Verteidigung aus.

Timeout:
Auszeit. Jedem Team stehen pro Hälfte 3 Auszeiten zu.

Toter Ball:
Dead Ball.

Touchback:
Ein Kickoff oder Punt gilt in der Endzone als unspielbar, wenn der Schiedsrichter dies durch Pfeifen anzeigt. Der Ball ist dann an der 20 Yard - Linie des Receiving Teams spielbar.  

Touchdown:
Gelangt ein Ball durch Lauf- oder Passspiel in die gegnerische Endzone, so erhält die erfolgreiche Mannschaft 6 Punkte und die Möglichkeit, durch einen  Extrapunktversuch noch 1 oder 2 Zusatzpunkte zu erreichen.  

Tripping:
Foulspiel durch Bein stellen.

Turnover:
Ballverlust der Offense.

Two Minute Warning:
Zwei-Minuten-Hinweis. 2 Minuten vor Halbzeitende informiert der Referee die Trainer beider Teams über die verbleiben de Spielzeit. Oft werden die letzten 2 Minuten dadurch geprägt, dass das zurückliegende Team versucht, den Rückstand noch aufzuholen. Damit in den wenigen Sekunden noch viele Spielzüge gespielt werden können, wird die Uhr häufig durch ein Timeout angehalten.

Twopoint Stance:
Zweipunktstand.
 

 

 
 

 
 
 
 

Umpire:
  Schiedsrichter; steht meist hinter den Linebacker der Verteidiger.  

Unsportsmanlike Conduct:
Foulspiel, wird mit Raumverlust von 15 m (15 Yards) geahndet.

Uprights:
So werden die beiden Torstangen genannt, zwischen die der Ball geschossen wird, um einen Extrapunkt oder ein Field Goal zu erzielen.
 

 

 
 

 
 
 
 

Verlängerung:
  Zusätzliche Spielzeit bei Ablauf der regulären Spielzeit und Punktgleichstand (Sudden Death).  

Versuchsanzeiger:
Downmarker.

Vierpunktstand (Fourpoint Stance):
Ein Spieler berührt mit beiden Händen und Füßen den Boden.

Viertel (Quarter):
  Das Spiel besteht aus vier Vierteln a 12 Minuten. Nach dem 1. und 3. Quarter werden Seiten gewechselt.  

Vorwärtspass:
Forward Pass.
 

 

 
 

 
 
 
 

Weak Side:
  Seite der Offensive Line ohne den Tight End.  

Wide Receiver:
Spielposition der Offense. Wide Receiver sind die schnellsten Spieler einer Mannschaft und dienen dem Quarterback als Anspielstationen für seine Pässe.
 

 

 
 

 
 
 
 

 

Kein Inhalt vorhanden.
 

 

 
 

 
 
 
 

Yardmarker:
  10-Yard-Kette am Spielfeldrand. Sie markiert den Start- und Zielpunkt der 10 Yards, die zu überwinden sind.  
 

 

 
 

 
 
 
 

Zone:
  Zugewiesener Bereich der Passdeckung Area Blocking.  

Zwei-Minuten-Hinweis:
Two Minute Warning.

Zweipunktstand:
Im Gegensatz zum Drei- und Vierpunktstand auf rechte Haltung eines Spielers.